DIE LINKE
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Matthias W. Birkwald

„Euch das Geld – Uns der Wald"

Matthias W. Birkwald auf dem Klimacamp 2013 in Kerpen-Buir

30.08.2013
V.l.n.r. die Genoss_innen: H. Decruppe, Landratskandidat der LINKEN, S. Heraus, Mitglied der LINKEN im Regionalrat Düsseldorf, J. Ulbricht, DIE LINKE Frechen, R. Herrmann, Kreisgeschäftsführerin, Matthias W. Birkwald, MdB. Foto: LS

Am 30. August besuchte der rentenpolitische Sprecher der LINKEN-Bundestagsfraktion, Matthias W. Birkwald, das Klimacamp. Die Geschichte des Klimacamps geht auf das Jahr 2006 zurück. Damals sollte das erste Klimacamp in Großbritannien eine „dezentrale Antwort auf die immer erfolgloseren massenhaften direkten Aktionen beim Gipfelhopping der Antiglobalisierungbewegung“ sein. Die Aktivistinnen und Aktivisten verstehen das Camp als „eine Alternative zur konsumistischen, kapitalistischen Lebensweise […], in der Menschen vereinzelt auf Kosten von anderen leben“. Das Klimacamp soll „ein solidarisches, radikal demokratisches Zusammenleben ermöglichen“.

Auf dem Klimacamp. Foto: LS

Matthias W. Birkwald hat sich an diesem Tag, gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen aus der Region, einen Einblick über die Aktivitäten der Klimacampteilnehmer_innen verschafft. Im direkten Gespräch hat sich der Abgeordnete vor Ort über die näheren Umstände des diesjährigen Protestcamps informiert. Das Camp ist mittlerweile Anlaufstelle einer internationalen Bewegung. Menschen aus mindestens drei Kontinenten kämpfen in Kerpen-Buir gemeinsam für ihre Wertvorstellungen. Bei einem Rundgang über das Gelände, kam Matthias W. Birkwald mit vielen Teilnehmer_innen ins Gespräch und erklärte sich hierbei solidarisch mit dem friedlichen Protest der Aktivistinnen und Aktivisten.

Die Delegation der LINKEN am 30.08.2013, v.l.n.r.: R. Herrmann, H. Decruppe, S. Heraus, M.W. Birk-wald, M. Thomas, J. Ulbricht, H. Kökmen. Foto: LS

„Im Rheinischen Braunkohlerevier muss es ein Umdenken geben, es darf nicht immer weiter auf Kosten der Umwelt in der Region und global und damit letztlich auf Kosten der Zukunft gewirtschaftet werden. Auch das diesjährige Klimacamp setzt dafür deutliche Zeichen des friedlichen Protests, das verdient Respekt und Solidarität von links,“ so Matthias W. Birkwald.

Die Delegation der LINKEN verließ das Gelände um 15:30 Uhr. Matthias W. Birkwald dankte den Aktivistinnen und Aktivisten für die Möglichkeit, sich an diesem Tag über das Klimacamp 2013 zu informieren. Er wünscht den Aktivistinnen und Aktivisten viel Erfolg bei ihrem berechtigten, friedlichen Protest.