DIE LINKE
100% sozial
Matthias W. Birkwald

Löhne rauf, weil Ihr es wert seid!

Qualifizierte Mitbestimmung von Betriebsräten bei Leiharbeit!

18.04.2012

Zur heutigen Verhandlungsrunde der IG Metall für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen und für die Übernahme der Ausgebildeten übermittelt der LINKE Kölner Bundestagsabgeordnete Matthias W. Birkwald Euch seine uneingeschränkte Solidarität.

Viele Jahre sind die Gewinne in der Metallindustrie gestiegen.

Die Reallöhne sind in Deutschland von 2000 bis 2010 aber um 4,5 Prozent gesunken.

Nun muss endlich Schluss sein mit der Umverteilung von unten nach oben!

Jetzt sind die Beschäftigen dran.

Sie haben diese Gewinne schließlich erarbeitet.

Ein Anstieg der Reallöhne deutlich über der Inflationsrate von gut zwei Prozent ist nötig, damit die Lohnsteigerungen nicht wieder von steigenden Preisen aufgefressen werden.

Das ist sozial gerecht und wirtschaftlich vernünftig:

Denn steigende Löhne stärken die Binnennachfrage und schützen vor Konjunktureinbrüchen durch sinkende Exporte, wie sie die Bundesregierung mit ihrem Druck auf radikale Kürzungsprogramme in den südlichen EU-Ländern erzwingt.

Birkwald, selbst langjähriger Metaller, dazu: „Gute Arbeit zu guten Reallöhnen braucht tariflich geschützte Arbeitsverhältnisse. Deshalb unterstütze ich die Forderung, dass ohne die Zustimmung der Betriebsräte Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen nicht eingesetzt werden dürfen. Die Zustimmungspflicht ist dringend nötig, um den Missbrauch von Leiharbeit zur Verdrängung von Stammbelegschaften und Lohndumping zu stoppen. Mit der Lockerung des Teil- und Befristungsgesetzes wurden von SPD und Grünen unter Bundeskanzler Gerhard Schröder prekären Arbeitsbedingungen Tür und Tor geöffnet. Meine Fraktion Die LINKE hat sich im Bundestag immer strikt für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und für eine konsequente Begrenzung der Leiharbeit bis hin zu einem Verbot eingesetzt. Das werden wir auch in Zukunft tun.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich wünsche Euch viel Erfolg!“

Mit solidarischen und kollegialen Grüßen,

Matthias W. Birkwald, MdB (DIE LINKE.)