DIE LINKE
100% sozial
Matthias W. Birkwald

Laut & Stark für die Zukunft und die Perspektiven junger Menschen

Aktionstag der IG Metall-Jugend am 01.10.2011 in Köln

01.10.2011
"Laut & Stark" gingen mehr als 20.000 IG Metall Jugendliche in Köln am 01.10.11 für Zukunft u. Perspektiven junger Menschen auf die Straße. Unterstützt u.a. auch von der LINKEN. (v.l.n.r.: M.W. Birkwald, W. Zimmermann, H. Akbayir, Ö. Demirel)

Es sollte eine Message an die Politik sein, die wichtigen Themen der jungen Generation, wie z.B. die "Aktion Übernahme", ganz oben auf die Agenda zu setzen. Das Signal war weder zu übersehen, noch zu überhören: Der Aktionstag "Laut & Stark" der IG Metall-Jugend am 01.10.2011 in Köln war mit mehr als 20.000 Teilnehmer_innen ein voller Erfolg.

Mit dabei war auch DIE LINKE. Matthias W. Birkwald war mittendrin und erklärte sich mit den jungen Menschen solidarisch:

"Junge Frauen und Männer, die sich eine Zukunft aufbauen wollen, brauchen ein Mindestmaß an Gewissheit, dass sie auch morgen noch ihren Arbeitsplatz haben. Leiharbeit, ständige Praktika, Zwang zur Scheinselbstständigkeit und befristete Jobs steuern genau in die gegenteilige Richtung. Mehr als ein Viertel aller Beschäftigen unter 35 waren bisher ausschließlich befristet beschäftigt, viele junge Menschen haben kaum Chancen, aus der Leiharbeit heraus zu kommen. Gegen diese Entwicklungen hilft nur, was DIE LINKE seit langem fordert: nämlich die gesetzliche Begrenzung von Leiharbeit, Praktika und der Befristung von Jobs.

Zu einem selbstbestimmten Leben gehört auch die Gewissheit, sozial abgesichert zu sein. Auch hier entstehen bei vielen prekären Jobs riesige Lücken. Deshalb fordert DIE LINKE: Jede Arbeitsstunde muss sozialversichert sein. Nur so wird garantiert, dass soziale Sicherheit nicht nur denen zu Gute kommt, die das Glück hatten, an die richtige Art Job zu kommen.

Qualifizierte Ausbildung und freier Zugang zu Bildungseinrichtungen spielt bei dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben eine Schlüsselrolle. Deshalb kämpft DIE LINKE für eine Schule für Alle, die Ausbildungsplatzabgabe und gegen Studiengebühren.

Einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, der nicht krank macht, ein Arbeitszeitmodell, dass Raum für den Rest des Lebens lässt, soziale Sicherheit und gerechte Chancen auf Bildung. Das sind Forderungen, die junge Leute an diesem Aktionstag zu Recht einfordern. Hierzu verdienen sie Solidarität und Unterstützung."