DIE LINKE
100% sozial
Matthias W. Birkwald

Sauberkeit hat ihren Preis!

Den Warnstreik der IG BAU im Gebäudereinigerhandwerk heute Morgen habe ich mit einer Solidaritätsadresse unterstützt, die ich gemeinsam mit Jörg Detjen, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat der Stadt Köln verfasst habe.

25.09.2019

Mit ihrem 'Aufstand der Unsichtbaren' fordern die Reinigungskräfte ein Weihnachtsgeld als Anerkennung für ihre harte Arbeit  und wehren sich dagegen, dass ihnen die Arbeitgeber längere Arbeitszeiten und eine Kürzung der Überstundenzuschläge zumuten wollen.

Unsere Solidaritätsadresse lautet:

Sauberkeit hat Ihren Preis, denn Eure Arbeit ist mehr wert!

Liebe Kolleg*innen der IG BAU in Köln,

zu Eurem heutigen Warnstreik im Gebäudereinigerhandwerk erklären wir, Matthias W. Birkwald als Kölner Bundestagsabgeordneter der LINKEN und Jörg Detjen als Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln unsere solidarische Unterstützung.

Ausdrücklich unterstützen wir Eure Forderungen nach einem fairen Rahmentarifvertrag mit vollen Zuschlägen für Mehrarbeit, Sonntags- und Feiertagsarbeit und nach einem Weihnachtsgeld.

Wir LINKEN sagen: Eure harte Arbeit verdient mehr Respekt und gesellschaftliche Wertschätzung.

Deshalb sagen wir auch. Es wird höchste Zeit, diese Anerkennung auch mit einem Weihnachtsgeld zum Ausdruck zu bringen.

Vor allem aber habt auch Ihr ein Recht auf faire tariflich geschützte Arbeitsbedingungen und geregelte Arbeitszeiten!  

Deshalb weisen wir die  Forderungen der Arbeitgeber nach längeren Arbeitszeiten und einer Kappung der Zuschläge für Mehrarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit ausdrücklich zurück.

Rund vierzig Prozent der Aufträge in Eurer Branche werden von der öffentlichen Hand vergeben. Wie bereits in der Vergangenheit wird die LINKE im Kölner Rat und im Bundestag dafür eintreten, dass öffentliche Aufträge nur in Ausschreibungen mit realistischen Flächenvorgaben an Unternehmen vergeben werden, die Tarifverträge einhalten und faire Arbeitsbedingungen bieten.

Euer

Matthias W. Birkwald und Jörg Detjen