10.04.2012
Replik auf J. Steffens Kritik am LINKEN Vorschlag der Solidarischen Mindestrente
Wer im Alter über weniger als 900 Euro Einkommen verfügt, wessen selbstgenutzte Immobilie nicht größer als 130 m² ist, wessen Vermögen 20.000 Euro nicht überschreitet und wer fürs Alter nicht mehr als 750 Euro pro Lebensjahr zurücklegen konnte, der oder die erhält einen steuerfinanzierten Zuschlag in Form einer Rente - so sieht es der Vorschlag der LINKEN für eine Solidarische Mindestrente vor. DIE LINKE setzt sich also dafür ein, dass niemand im Alter von weniger als 900 Euro netto leben muss. Und plötzlich findet sie sich angeblich in einer Reihe mit jenen rentenpolitischen Akteuren, die die Alterssicherung bereits in einem erheblichen Umfange privatisiert haben und dies auch weiter vorantreiben. So behauptet Johannes Steffen in seinem Beitrag, dass sich DIE LINKE aufgrund der von ihr eingeforderten Solidarischen Mindestrente in neoliberales Fahrwasser begeben, oder in seinen Worten: "sich der Chance des Opponierens beraubt" habe. Seine Kritik enthält viele nützliche Hinweise. Doch seine politische Stoßrichtung geht mangels Beweisen ins Leere.
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