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Matthias W. Birkwald

Deshalb sorgt Heils neuer Wurf zur Rentenreform für Ungleichheit

Matthias W. Birkwald diskutiert im Handelsblatt über über die geplanten Verbesserungen bei der Erwerbsminderung

06.09.2018

Im Handelsblatt diskutiere ich heute mit Alexander Gunkel von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) über die geplanten Verbesserungen bei der Erwerbsminderung. Überraschend dabei: Auch die Arbeitgeber finden es skandalös, dass die Bestandsrentnerinnen und-rentner zu dritten Mal leer ausgehen sollen. Ich begrüße die Anhebung der Zurechnungszeit in einem Schritt als überfällig. Aber leider müssen mit einer durchschnittlichen Rentenhöhe von 716 Euro immer noch die meisten kranken Rentnerinnen und -rentner zum Sozialamt! Die Grundsicherungsschwelle liegt hier bei 785 Euro. An einer Abschaffung der Abschläge wie ihn LINKE, Sozialverbände und Gewerkschaften seit Jahren fordern, führt kein Weg vorbei. Wenn Schwarz-Rot mit dieser Reform aber nicht 1,8 Millionen Bestandsrentnerinnen und- rentner zum dritten Mal komplett im Regen stehen lassen will, muss sie genau - wie bei den Kindererziehungszeiten - auch hier eine pauschale Lösung finden!

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