• 25.04.2012

    Unsoziale Politik darf nicht die Antwort auf den demografischen Wandel sein

    "Die Demografie-Strategie der Bundesregierung ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist, denn ihre tatsächliche Politik steht in krassem Widerspruch zu den darin formulierten Zielen", kritisiert Matthias W. Birkwald die heute vom Bundeskabinett beschlossene Strategie zur Reaktion auf den demografischen Wandel. "Wer dem demografischen Wandel begegnen will, indem Kinder aus bildungsfernen Schichten gefördert und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden sollen, und dann eine Herdprämie einführt, hat von Tuten und Blasen keine Ahnung." Mehr

  • 24.04.2012

    Rente erst ab 67 ist die falsche Antwort auf die demografische Entwicklung

    "Die Bundeskanzlerin argumentiert mit vermeintlichen Sachzwängen und bügelt damit politisch machbare und sozial ausgewogenere Alternativen zur Rente erst ab 67 ab. Die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters ist keinesfalls die einzige, aber eindeutig die schlechteste Antwort auf die demografische Entwicklung. Es muss gelten: Wer kann, darf länger als bis 65, wer nicht kann, muss auch nicht bis 65 arbeiten", kommentiert Matthias W. Birkwald das erneute Bekenntnis von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Rente erst ab 67 auf der heutigen Demografie-Tagung. Mehr

  • 23.04.2012

    Gerechtigkeitslücke schließen, Ost-Renten sofort angleichen

    "Es muss endlich Schluss sein mit der Sankt-Nimmerleins-Politik. Die Renten in Ostdeutschland müssen umgehend an das Westniveau angeglichen werden. Die Konzepte dafür liegen auf dem Tisch", fordert Matthias W. Birkwald und unterstützt damit die Forderungen des „Bündnisses für die Angleichung der Renten in den neuen Bundesländern". "Bei der Rentenangleichung geht es nicht um Almosen für Ostdeutsche, sondern um Gerechtigkeit. Inzwischen ist die Gerechtigkeitslücke zwischen Ost und West von 138 auf 142 Euro pro Monat angewachsen. Es besteht also dringender Handlungsbedarf." Mehr

  • 18.04.2012

    Löcher in Rentner-Geldbeuteln wieder nicht gestopft

    "Von einem satten Plus bei den Renten kann keine Rede sein. Auch in diesem Jahr wird die Inflation die Rentenerhöhung nahezu vollständig auffressen. Und die längst überfällige Gleichstellung von Ost und West lässt ebenfalls auf sich warten, so dass ostdeutsche Rentnerinnen und Rentner weiterhin weniger Rente bekommen als westdeutsche", erklärt Matthias W. Birkwald zu der heute vom Bundeskabinett beschlossenen Anhebung der Renten um 2,18 Prozent in West- und 2,26 Prozent in Ostdeutschland. Mehr

  • 04.04.2012

    Beschäftigungsquote Älterer ist kein Grund zum Jubeln

    "Eine Beschäftigungsquote von etwas mehr als einem Viertel bei den 60 bis 64-Jährigen ist kein Grund zum Jubeln", kommentiert Matthias W. Birkwald aktuelle Zahlen zur Beschäftigtenquote der 60 bis 64-Jährigen. "Wer diese Quote als Bestätigung dafür interpretiert, dass die Rente erst ab 67 der richtige Weg ist, verdreht die Wirklichkeit. Denn für jeden Monat, den ein Mensch früher in Rente geht, muss er gehörige Abschläge in Kauf nehmen, die mit der Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf bis zu 14,4 Prozent steigen werden. Deshalb bleibt DIE LINKE beim Nein zur Rente erst ab 67 – ohne Wenn und Aber." Mehr

  • 22.03.2012

    Solidarische Mindestrente statt Zuschuss- und Kombi-Murks

    „Mit Armutsbekämpfung geschweige denn Armutsvermeidung hat dieses Rentenpaket nichts zu tun. Profitieren wird davon in erster Linie die Versicherungswirtschaft, denn mit der Zuschuss-Rente und der Regelung für Selbständige wird die private Altersvorsorge de facto zur Pflicht. Ministerin von der Leyen wird damit zur Cheflobbyistin für Allianz und Co.“, kritisier... Mehr

  • 21.03.2012

    Privatversicherer sollen Lizenz zum Rosinenpicken erhalten

    „Ursula von der Leyen will den Privatversicherern die Lizenz zum Rosinenpicken erteilen. Mit ihren Vorschlägen zur Altersvorsorge von Selbständigen greift sie zwar ein drängendes Problem auf, bietet aber eine vollkommen unzureichende Lösung an. Offenbar ist es der Zwei-Prozent-Partei FDP trotz des rot-grünen Riester-Desasters ein weiteres Mal gelungen, ein F&oum... Mehr

  • 20.03.2012

    Statt Armutsbekämpfung nur Rentenmurks

    „Mit ihrem jüngsten rentenpolitischen Vorstoß verabschiedet sich Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen endgültig von der Armutsbekämpfung. Die Mehrheit der von Altersarmut bedrohten Menschen wird an den zu hohen Zugangshürden für die Zuschuss- und die Kombi-Rente scheitern“, erklärt Matthias W. Birkwald zu Medienberichten über d... Mehr

  • 18.03.2012

    Armut im Alter – Die Rentenfrage

    Interview für "Die Freiheitsliebe"

    Immer länger müssen die Menschen in Deutschland arbeiten und trotzdem sind immer mehr Menschen im Alter von Armut und Ausgrenzung bedroht. Die Freiheitsliebe sprach mit Matthias W. Birkwald, dem rentenpolitischen Sprecher der LINKEN, über die Konzepte seiner Partei und die Frage, wie die deutsche Rentenpolitik die Jugend betrifft. Mehr

  • 21.02.2012

    Rente erst ab 67: Schönfärberei aus dem Hause von der Leyen

    „Das hässliche Entlein, Rente erst ab 67, wird niemals ein strahlender Schwan. Daran ändert auch Schönfärberei von der Leyens nichts. Die Rente erst ab 67 wird den Menschen weniger Rente und mehr Altersarmut bringen, aber keine neuen Jobs", kritisiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, die heute den sogenannten Fortschrittsreport ‚Altersgerechte Arbeitswelt‘ vorgestellt hat. Birkwald weiter: Mehr

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