06.12.2012

Solidarität mit den Beschäftitgten bei Renault Trucks in Brühl

Treffen von Matthias W. Birkwald mit Mitgliedern des Betriebsrats

Besuch beim Betriebsrat Renault Trucks Brühl
Michael K. (Betriebsrat), Sabine M. (Betriebsrat), Matthias W. Birkwald, Fadime Pektas (Betriebsratsvorsitzende) Manuela D. (Betriebsrat), Hans Decruppe (Vorsitzender DIE LINKE im Kreistag), Wolfgang Berlin (stellv. Betriebsratsvorsitzender) (v.l.n.r.)

Nach dem gestrigen Treffen mit Mitgliedern des Betriebsrates der Zentrale von Renault Trucks erklären der Bundestagsabgeordnete der LINKEN für den Rhein-Erft-Kreis, Matthias W. Birkwald, und der Vorsitzende der LINKEN im Kreistag des Rhein-Erft-Kreises, Hans Decruppe:

Wir erklären uns solidarisch mit den Beschäftigten von Renault Trucks in Brühl. Wir teilen die Einschätzung des Betriebsrates, dass Volvo hier versucht, Einsparungen einseitig auf dem Rücken der Beschäftigten vorzunehmen. Die Brühler Mitarbeiter_innen der Zentrale betriebsbedingt kündigen zu wollen, dient dem Zweck, später Neueinstellungen an anderer Stelle zu schlechteren Konditionen vorzunehmen. Denn die Arbeitsplätze werden auch bei einer Zusammenlegung der Firmenzentralen mit anderen LKW-Marken des Volvo-Konzerns gebraucht. Die Gründung einer neuen Organisationseinheit ist wenig mehr als ein betriebswirtschaftlicher Trick gegen die berechtigten Interessen der insgesamt an die 100 Mitarbeiter_innen.

Die Beschäftigten kämpfen daher mit Recht um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in Brühl und für einen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Das verdient unsere volle Solidarität. Wir unterstützen deshalb insbesondere die Forderung der IG-Metall nach einem Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung. Wir wünschen den kämpfenden Kolleginnen viel Erfolg und Durchhaltevermögen.